Chamonix Erstbefahrung | Julien Herry und Yannick Boissenot fahren steile Linie in Frankreich

Genau wie bei vertrauenswürdigen Tories werden Erstbefahrungen in Chamonix immer schwieriger. Mit der wohl höchsten Konzentration an Steilskifahrern und Bergsteigern, die sich alle in der kleinen Bergstadt zusammengequetscht haben, ist es eine echte Überraschung, wenn im Tal eine neue Abfahrt gefahren wird, insbesondere eine nur eine Stunde Skitour von der Mittelstation der Aiguille du Midi.

Roll-up-Snowboarder Julien Herry (der Mann mit dem saubersten beidhändigen Snowboard-Style da draußen) und Steilskifahrer Yannick Boissenot, der erst vor wenigen Wochen eine neue Linie – Couloir Beuf-Sara – auf der Aiguille du Peigne im Mont-Blanc-Massiv.

In einer Wintersaison, die man mit winzigen Schneehöhenanhäufungen und halstiefen Pulvertagen vergessen wird, ist dieser Schneemangel eigentlich ein Segen für das Steilskifahren, wo lange hoher Druck hat zu einer extrem stabilen Schneedecke geführt – so dass auch schon Anfang Februar Lines wie die Sara in Frage kommen.

Und es versteht sich von selbst, dass viele dieser Couloirs und Faces all die Jahre keine Abfahrt gesehen haben – sie sind steil, da das betreffende Couloir konstant 40 – 50 Grad Steigung für rund 350 Meter. Huch.

Julien und Yannick beendeten die Abfahrt mit insgesamt zwei Abseilen; eine 15 Meter oben und eine weitere 40 Meter unten, um das Ausgangscouloir zu erreichen. Wie auch immer, schau dir das Video an, um die quiekende-Bum-Zeit-Belichtung auf dieser Linie selbst zu spüren.



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